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109 km bis Cádiz.
Umgeben von der Sierra del Pinar und der Sierra el Endrinal und mitten im gleichnamigen Naturpark gelegen, ist Grazalema eins der schönsten Dörfer der "Route der Weißen Dörfer". Nicht umsonst gewann es auf nationaler Ebene einen Wettbewerb für Stadtverschönerung.

Die Stadt ist arabischen Ursprungs und hieß einst Gran Zulema, woraus der heutige Name entstand.
Grazalema ist die regenreichste Stadt Spaniens. Im Ort und seiner Umgebung wurden archäologische Funde gemacht, die auf die Anwesenheit von Menschen in prähistorischer Zeit schließen lassen.

Die Umgebung Grazalemas bietet eine überaus reiche Tier- und Pflanzenwelt. Hier sind Löwengeier und Steinadler heimisch. Der Wald der Pinsapos (spanische Tanne), eine Abart der Mittelmeertanne, die nur in dieser Zone und im Ural vorkommt, ist eine besondere Attraktion. Auch das Klima ist außergewöhnlich. Es ist gekennzeichnet durch Regenfälle mit der höchsten Niederschlagsmenge in ganz Spanien und Winter mit schneebedeckten Dächern.




Jerez liegt ausgesprochen verkehrsgünstig am Fluss Guadalete im fruchtbaren Schwemmland des Guadalquivir. Zur Hauptstadt Cádiz sind es 50 km, und nur einige Minuten dauert der Weg an die Atlantikstrände oder in das Cádiz-Gebirge.
Die Geschichte der Stadt reicht bis zu den Tartessos zurück. Vor ca. 3.000 Jahren ließen sich die Phönizier in der Gegend nieder und gründeten eine Kolonie, die sie Serit nannten. Zur Zeit des Römischen Reiches hieß die Stadt dann Seritium und später Sheres oder Xeres, als die Araber die Stadt einnahmen und befestigten. Im Jahre 1264 schließlich eroberte Alfons X, der Weise, den Ort für die kastilische Krone. Von da ab hieß die Stadt Jerez de la Frontera.

Der unter Denkmalsschutz gestellte historische Stadtkern bietet prächtige alte Stadtviertel mit geheimnisvollen Straßen, Plätzen und Winkeln, in denen sich Brunnen und Orangenbäume zwischen Palästen, Kirchen und Bodegas verlieren. Die Fußgängerzonen laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein oder zum Einkaufsbummel in den alteingesessenen oder internationalen Geschäften, zu einer gastronomischen Entdeckungstour durch Restaurants und Bars, in denen die zahlreichen Spezialitäten "al Jerez" zubereitet werden und der "tapeo" mehr als nur eine Tradition ist.
Bis auf den heutigen Tag ist die Weinindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt und Grundlage ihres Reichtums.

Man kann einige Bodegas besichtigen, u.a. González & Byass, Pedro Domecq, Williams & Humbert, Sánchez Romate, Pilar Aranda.

Die breite Palette der hier produzierten Weine garantiert, dass man immer den richtigen "Jerez" für jede Gelegenheit und für jede Mahlzeit findet.
Traditionsreiche Stadtviertel wie Santiago und San Miguel, in denen seit alters her Zigeuner leben, haben der Stadt und der Welt große Künstler geschenkt und Jerez zu einer Wiege des Flamenco gemacht.


 
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